Routes in Deutschland / Nordrhein-Westfalen / Rheine
Datum: Montag, 04. Mai 2009
1. Etappe Hermannsweg:
Start: Rheine Bahnhof
Elte
Heine
Bevergern
Ziel: Hörstel Bahnhof
Streckenlänge: 20,337 km
Unsere 5. Etappe des Hermannshoehenweg bzw. die letzte Etappe des Hermannsweges begann am Samstagmorgen um 8.20Uhr am Bahnhof in Rheine. Durch die barocke Altstadt dem "H" (Hermannsweg) folgend, finden wir den Weg zur Ems. Entlang der Emspromende
geht es in südöstlicher Richtung stadtauswärts und an der Bahn überqueren wir die Ems. Über den Schwarzen Weg geht es durch ebenes Wald- und Wiesengelände an Feldern vorbei bis zum Bundesgolddorf Bevergern. Schöne Ackerbürgerhäuser, die Kirche St. Marien , Fachwerkhäuser, die Mühle Levedag und das Heimathaus prägen das idyliische Ortsbild.
Über das Nonnenpättken erreichen wir den Dortmund-Ems-Kanal. Das Nonnenpättken diente den Stiftsdamen des Klosters Gravenhorst in unruhigen Zeiten des dreißigjährigen Krieges als Fluchtweg zum Stadthaus in Bevergern. Wir überqueren den Dortmund-Ems-Kanal und beobachten das "Schleusen" eines Schiffes (Bevergerner Schleuse). Wir durchwandern den Huckberg und gewinnen heute das erste Mal an Höhe. Nach kurzer Zeit sind wir wieder unten am "Nassen Dreieck". Im "Nassen Dreieck" zweigt der Mittellandkanal vom Dortmund-Ems-Kanal in nordöstlicher Richtung ab. Wir laufen über die "Millionenbrücke" und queren den Mittellandkanal . Dabei haben wir den Blick auf das Sperrtor im Mittellandkanal.
In der Nähe lädt das Kunsthaus Kloster Gravenhorst mit Klosterkirche,Mühle, Back- und Brauhaus zu einer Besichrtigung ein.
Der Hermannsweg führt nun in den Bergeshövender Berg. Ab hier führt uns der schmale Kammweg des Teutoburger Waldes zu den Dörenther Klippen. Steil aufragende Felsfomationen
beeindrucken den Besucher. Ein Felsen,genannt das hockende Weib erinnert an die Sage, in der eine Mutter zu Stein erstarrte, um ihre Kinder vor der herannahenden Flut zu schützen. Hier gibt es zwei Einkehrmöglichkeiten. Bei gutem Wetter hat man durch die lichten Wälder immer wieder schöne Blicke ins weite Münsterland. Weitere interessante Felsformationen begegnen uns auf dem Wanderweg: der Dreikaiserstuhl und die Hexenküche bevor wir das mittelalterliche Bergstädtchen Tecklenburg erreichen.
In Tecklenburg lohnt sich sicherlich auch die Besichtigung der Altstadt mit den liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und der Burgruine. Wir sind jedoch froh und müde und treten aus zeitlichen Gründen unmittelbar die Heimreise an.
Reinhard , 7.Juni 2009
Weitere Bilder und Infos erhält man durch Anklicken von "Panoramio Fotos" und Wikipedia (siehe "Mehr")
1. Etappe:
Die erste Etappe des Hermannsweges startet direkt am Bahnhof Rheine in unmittelbarer Nähe des Verkehrsamtes und verläuft zu Beginn durch die barocke Altstadt und an der Emspromenade entlang. An der alten Bahnunterführung unterqueren wir die Bahn und unmittelbar danach die Bundesstrasse 481. Über die Haidackerstrasse verlassen wir Rheine, wandern ein Stück auf dem Schwarzen Weg entlang und biegen dann ab in Richtung Heine. Der nördlichste Abschnitt des Hermannsweges führt Sie dann durch die ebene Münsterländer Parklandschaft mit ihren eng verzahnten Wäldern, Wiesen und Feldern sowie eingestreuten Alleen, mächtigen Solitärbäumen und Fachwerkhöfen. Einen Kulturgenuss entlang der Strecke bieten Ihnen das Heimatmuseum in Bevergern und das Kunsthaus Kloster Gravenhorst mit Klosterkirche, Mühle, Back- und Brauhaus. Nach Überschreiten des Mittellandkanals endet die erste Etappe des Hermannsweges kurz vor den Toren Hörstels.
2. Etappe:
Die Tagesetappe beginnt an der L 833 Westfalenstrasse zwischen Bevergen und Hörstel. Hier beginnt auch der eigentliche Kammweg des Hermannsweges. Ab hier führt Sie die Tour über schmale Kammwege durch lichte Wälder mit vielen Aussichten und steil aufragenden Felsen am Wegesrand. Einer der Höhepunkte dieser Etappe sind die Dörenther Klippen. Der bekannteste Felsen der Formation ist das „Hockende Weib“, um das sich eine bekannte Sage rankt. Nach dieser erstarrte eine Mutter zu Stein, um ihren Kindern eine Zuflucht vor der nahenden Flut zu geben. Bei gutem Wetter bieten die Klippen einen Blick vom Teutoburger Wald bis weit in das Münsterland hinein. Weitere eindrucksvolle Felsformationen wie der Dreikaiserstuhl und die Hexenküche säumen den schmalen Kammweg bis in das mittelalterliche Bergstädtchen Tecklenburg. In Tecklenburg erwarten Sie Deutschlands größtes Freilicht-Musiktheater eingebettet in die mittelalterliche Burgruine sowie eine sehenswerte Altstadt mit schönem Marktplatz und liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Am Rathaus in Tecklenburg endet schließlich die Etappe.
3. Etappe:
Als wahres Erlebnis für Naturliebhaber erweist sich die Wanderetappe zwischen Tecklenburg und Bad Iburg. Frische Kalkbuchenwälder mit einem dichten Teppich an Frühjahrsblühern wechseln mit lichten und kargen Wäldern auf Sandstein. Der erste Abschnitt der Etappe führt Sie zunächst von der Ortsmitte Tecklenburg zum Stiftsort Leeden durch die Ebene des Tecklenburger Landes auf dem Gebirgskamm des Teutoburger Waldes zurück. Hier bietet sich ein Besuch der Stadt Lengerich mit ihrer spätgotischen Hallenkirche und dem „Römer“ an. Weiter geht es durch einen der landschaftlich interessantesten Abschnitte der Hermannshöhen durch Waldmeister-Buchenwälder mit großen Orchideenbeständen und anderen seltenen Blütenpflanzen. Die Strecke wird von zahlreichen Aussichten gesäumt. Eine gemütliche Einkehrmöglichkeit mit bayrischem Ambiente bietet sich in der Waldwirtschaft Malepartus. Im Kneipp-Heilbad Bad Iburg führt Sie der Hermannsweg vorbei am Charlottensee und am emporragenden Schlossberg auf dem das Schloss Iburg liegt. Verlockend ist hier eine Führung durch die historischen Gemäuer, eindrucksvoll der barocke Rittersaal. In der Ortsmitte von Bad Iburg endet die Tagesetappe.
4. Etappe:
Startpunkt der heutigen Etappe ist in der Stadtmitte von Bad Iburg. Über die Hagenbergstrasse verlassen Sie in östlicher Richtung Bad Iburg. Nach überqueren des Freedenbaches gelangen Sie in das Naturschutzgebiet Freeden und wandern vorbei an den Bergkuppen Kleiner und Großer Freeden. Über den Spannbrink wandern Sie weiter durch den Wald und erreichen den Steinbruch Hankenberge. Nach passieren des ehemaligen Bahnhofes Hankenberge überqueren Sie über eine Brücke die Autobahn A 33. Auf dem weiteren Weg bezwingen Sie den Hülsberg steigen steil hinab in die Noller Schlucht bei Dissen und erklimmen danach wieder den schmalen Gebirgskamm des Teutoburger Waldes, der Sie – weiterhin hügelig bis bergig und mit vielen Aussichten gespickt – bis nach Borgholzhausen führt. Ein Besuch der Honigkuchenstadt sorgt für einen gelungenen Abschluss der Etappe.
5. Etappe:
Die fünfte Etappe besticht durch die schmalen und steilen Kammwege bis Bielefeld. Viele Aussichten, alte Befestigungsanlagen und Naturdenkmäler wie alte Steinbrüche und Sickerquellen sorgen für Abwechslung und einen erlebnisreichen Streckenverlauf. Beginnen Sie Ihre Tour in der Honigkuchenstadt Borgholzhausen. Nach 2,6 km erreichen Sie die Burg Ravensberg, die 1108 gegründet wurde, aber im 18. Jh. verfiel. Durch die Clever Schlucht und das Hesseltal gelangen Sie nach Halle. Bis Bielefeld führt Sie der Hermannsweg auf dem schmalen bewaldeten Gebirgskamm mit abwechslungsreichem Relief. Die Wanderung führt Sie an den Städten Werther – Heimatstadt des Malers und Bildhauers Peter August Böckstiegel – und Steinhagen mit dem berühmten „Echten Steinhäger“ vorbei. Auf dem Bußberg befindet sich die Kaiser-Friedrich-Hütte, im Volksmund Schwedenschanze genannt, mit einer kleinen Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Genießen Sie den weiten Blick auf das Ravensberger Hügelland. Nach 2,4 km erreichen Sie das Gasthaus und Hotel Peter auf dem Berge. Weiter geht es zur 302 m hohen Hünenburg. An einigen Stellen haben Sie einen schönen Blick auf Bielefeld und das Umland. Der Hermannsweg führt Sie anschließend durch Bielefelds Tierpark Olderdissen und am Bauernhausmuseum vorbei. Ein Highlight dieser Etappe ist zweifelsohne die Burg Sparrenberg – kurz Sparrenburg – in Bielefeld aus dem Jahr 1240.
6. Etappe:
Von Bielefeld bis Oerlinghausen überwiegen leichte bis mittlere Steigungen und breite Wege. Für Verköstigung ist auf der gesamten Strecke ausreichend gesorgt. Viele Gasthöfe und Cafés liegen direkt am Weg. Sie gehen von der Sparrenburg anschließend weiter über die Promenade wieder in den Wald. Nach dem Waldhotel Brand’s Busch kommen Sie zu einem kleinen Monument, das den 52. Grad nördlicher Breite kennzeichnet. Der Hermannsweg führt leicht bergauf zum Ebberg (309 m ü.NN) mit dem Aussichtsturm „Eiserner Anton“, errichtet vom Unternehmer Heinrich Christoph Fricke. Ohne große Höhenunterschiede verläuft der Hermannsweg zunächst bis zur L 788 und nach weiteren 3.000 m erreichen Sie die Autobahn A 2. Sie durchqueren das Wohngebiet von Lämmershagen und wandern über den Wandweg bis Sie das kleine Bergstädtchen Oerlinghausen erreichen, wo schließlich die Etappe endet.
7. Etappe:
Diese Etappe der Hermannshöhen führt Sie auf dem breiter werdenden Kamm des südlichen Teutoburger Waldes bis zu seinem Ende und gleichzeitigem Übergang zum Eggegebirge, den Zwillingsgipfeln des Velmerstot. Am Fuße des Gebirksrückens erstreckt sich die weite Sand- und Heidelandschaft der Senne. Das Bergstädtchen Oerlinghausen zeigt in seinem archäologischen Freilichtmuseum das damalige Alltagsleben. Ein steiler Aufstieg auf den Tönsberg führt Sie zu weiteren Spuren historischer Besiedelung. Die moosbedeckten Ruinen der mittelalterlichen Verteidigungsanlage und Wallfahrtstätte strahlen heute noch eine magische Kraft aus. Auf der weiteren Wanderung kommen Wasserfans auf ihre Kosten. Die Rethlager Quellen mit ihrer starken Schüttung bei Hörste sind in ihrer 20 m tiefen Quellschlucht ausgesprochen beeindruckend. Ein weiterer Ort der Idylle ist das Naturschutzgebiet mit dem Donoper- und Krebsteich sowie dem nahe gelegenen „Hiddeser Bent“, dem einzigen noch lebenden Hangmoor im Teutoburger Wald. Dann folgt der Aufstieg zum geschichtsträchtigen Hermannsdenkmal – dem Wahrzeichen der Hermannshöhen und des Teutoburger Waldes.
8. Etappe:
Beginn der Etappe ist am Hermannsdenkmal bei Detmold, Der Höhepunkt dieser Etappe sind die erhabenen Externsteine, das bedeutendste Natur- und Kulturdenkmal des Teutoburger Waldes. Um die fünf senkrecht aufragenden Steine ranken sich Mythen und Sagen. Schwindelfreie können die Felsen besteigen und werden mit einem fantastischen Panoramablick belohnt. Ein Zugangsweg führt Sie in den historischen Stadtkern von Horn und den Kurpark von Bad Meinberg. An den Externsteinen beginnt der Eggeweg, der bis zum Ende der Etappe mit dem Hermannsweg überwiegend parallel verläuft. Vor dem Anstieg auf den lippischen Velmerstot passieren Sie das romantische Silberbachtal, an dessen Anfang der Gasthof Silbermühle liegt. Als Höhe- und Höhenpunkt erreichen Sie schließlich den kargen Lippischen Velmerstot (441 m ü. NN) mit seiner zerklüfteten Felsenlandschaft. Hier endet der Hermannsweg.
Quelle: wanderkompass.de
1. Etappe:
Die erste Etappe des Hermannsweges startet direkt am Bahnhof Rheine in unmittelbarer Nähe des Verkehrsamtes und verläuft zu Beginn durch die barocke Altstadt und an der Emspromenade entlang. An der alten Bahnunterführung unterqueren wir die Bahn und unmittelbar danach die Bundesstrasse 481. Über die Haidackerstrasse verlassen wir Rheine, wandern ein Stück auf dem Schwarzen Weg entlang und biegen dann ab in Richtung Heine. Der nördlichste Abschnitt des Hermannsweges führt Sie dann durch die ebene Münsterländer Parklandschaft mit ihren eng verzahnten Wäldern, Wiesen und Feldern sowie eingestreuten Alleen, mächtigen Solitärbäumen und Fachwerkhöfen. Einen Kulturgenuss entlang der Strecke bieten Ihnen das Heimatmuseum in Bevergern und das Kunsthaus Kloster Gravenhorst mit Klosterkirche, Mühle, Back- und Brauhaus. Nach Überschreiten des Mittellandkanals endet die erste Etappe des Hermannsweges kurz vor den Toren Hörstels.
2. Etappe:
Die Tagesetappe beginnt an der L 833 Westfalenstrasse zwischen Bevergen und Hörstel. Hier beginnt auch der eigentliche Kammweg des Hermannsweges. Ab hier führt Sie die Tour über schmale Kammwege durch lichte Wälder mit vielen Aussichten und steil aufragenden Felsen am Wegesrand. Einer der Höhepunkte dieser Etappe sind die Dörenther Klippen. Der bekannteste Felsen der Formation ist das „Hockende Weib“, um das sich eine bekannte Sage rankt. Nach dieser erstarrte eine Mutter zu Stein, um ihren Kindern eine Zuflucht vor der nahenden Flut zu geben. Bei gutem Wetter bieten die Klippen einen Blick vom Teutoburger Wald bis weit in das Münsterland hinein. Weitere eindrucksvolle Felsformationen wie der Dreikaiserstuhl und die Hexenküche säumen den schmalen Kammweg bis in das mittelalterliche Bergstädtchen Tecklenburg. In Tecklenburg erwarten Sie Deutschlands größtes Freilicht-Musiktheater eingebettet in die mittelalterliche Burgruine sowie eine sehenswerte Altstadt mit schönem Marktplatz und liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Am Rathaus in Tecklenburg endet schließlich die Etappe.
3. Etappe:
Als wahres Erlebnis für Naturliebhaber erweist sich die Wanderetappe zwischen Tecklenburg und Bad Iburg. Frische Kalkbuchenwälder mit einem dichten Teppich an Frühjahrsblühern wechseln mit lichten und kargen Wäldern auf Sandstein. Der erste Abschnitt der Etappe führt Sie zunächst von der Ortsmitte Tecklenburg zum Stiftsort Leeden durch die Ebene des Tecklenburger Landes auf dem Gebirgskamm des Teutoburger Waldes zurück. Hier bietet sich ein Besuch der Stadt Lengerich mit ihrer spätgotischen Hallenkirche und dem „Römer“ an. Weiter geht es durch einen der landschaftlich interessantesten Abschnitte der Hermannshöhen durch Waldmeister-Buchenwälder mit großen Orchideenbeständen und anderen seltenen Blütenpflanzen. Die Strecke wird von zahlreichen Aussichten gesäumt. Eine gemütliche Einkehrmöglichkeit mit bayrischem Ambiente bietet sich in der Waldwirtschaft Malepartus. Im Kneipp-Heilbad Bad Iburg führt Sie der Hermannsweg vorbei am Charlottensee und am emporragenden Schlossberg auf dem das Schloss Iburg liegt. Verlockend ist hier eine Führung durch die historischen Gemäuer, eindrucksvoll der barocke Rittersaal. In der Ortsmitte von Bad Iburg endet die Tagesetappe.
4. Etappe:
Startpunkt der heutigen Etappe ist in der Stadtmitte von Bad Iburg. Über die Hagenbergstrasse verlassen Sie in östlicher Richtung Bad Iburg. Nach überqueren des Freedenbaches gelangen Sie in das Naturschutzgebiet Freeden und wandern vorbei an den Bergkuppen Kleiner und Großer Freeden. Über den Spannbrink wandern Sie weiter durch den Wald und erreichen den Steinbruch Hankenberge. Nach passieren des ehemaligen Bahnhofes Hankenberge überqueren Sie über eine Brücke die Autobahn A 33. Auf dem weiteren Weg bezwingen Sie den Hülsberg steigen steil hinab in die Noller Schlucht bei Dissen und erklimmen danach wieder den schmalen Gebirgskamm des Teutoburger Waldes, der Sie – weiterhin hügelig bis bergig und mit vielen Aussichten gespickt – bis nach Borgholzhausen führt. Ein Besuch der Honigkuchenstadt sorgt für einen gelungenen Abschluss der Etappe.
5. Etappe:
Die fünfte Etappe besticht durch die schmalen und steilen Kammwege bis Bielefeld. Viele Aussichten, alte Befestigungsanlagen und Naturdenkmäler wie alte Steinbrüche und Sickerquellen sorgen für Abwechslung und einen erlebnisreichen Streckenverlauf. Beginnen Sie Ihre Tour in der Honigkuchenstadt Borgholzhausen. Nach 2,6 km erreichen Sie die Burg Ravensberg, die 1108 gegründet wurde, aber im 18. Jh. verfiel. Durch die Clever Schlucht und das Hesseltal gelangen Sie nach Halle. Bis Bielefeld führt Sie der Hermannsweg auf dem schmalen bewaldeten Gebirgskamm mit abwechslungsreichem Relief. Die Wanderung führt Sie an den Städten Werther – Heimatstadt des Malers und Bildhauers Peter August Böckstiegel – und Steinhagen mit dem berühmten „Echten Steinhäger“ vorbei. Auf dem Bußberg befindet sich die Kaiser-Friedrich-Hütte, im Volksmund Schwedenschanze genannt, mit einer kleinen Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Genießen Sie den weiten Blick auf das Ravensberger Hügelland. Nach 2,4 km erreichen Sie das Gasthaus und Hotel Peter auf dem Berge. Weiter geht es zur 302 m hohen Hünenburg. An einigen Stellen haben Sie einen schönen Blick auf Bielefeld und das Umland. Der Hermannsweg führt Sie anschließend durch Bielefelds Tierpark Olderdissen und am Bauernhausmuseum vorbei. Ein Highlight dieser Etappe ist zweifelsohne die Burg Sparrenberg – kurz Sparrenburg – in Bielefeld aus dem Jahr 1240.
6. Etappe:
Von Bielefeld bis Oerlinghausen überwiegen leichte bis mittlere Steigungen und breite Wege. Für Verköstigung ist auf der gesamten Strecke ausreichend gesorgt. Viele Gasthöfe und Cafés liegen direkt am Weg. Sie gehen von der Sparrenburg anschließend weiter über die Promenade wieder in den Wald. Nach dem Waldhotel Brand’s Busch kommen Sie zu einem kleinen Monument, das den 52. Grad nördlicher Breite kennzeichnet. Der Hermannsweg führt leicht bergauf zum Ebberg (309 m ü.NN) mit dem Aussichtsturm „Eiserner Anton“, errichtet vom Unternehmer Heinrich Christoph Fricke. Ohne große Höhenunterschiede verläuft der Hermannsweg zunächst bis zur L 788 und nach weiteren 3.000 m erreichen Sie die Autobahn A 2. Sie durchqueren das Wohngebiet von Lämmershagen und wandern über den Wandweg bis Sie das kleine Bergstädtchen Oerlinghausen erreichen, wo schließlich die Etappe endet.
7. Etappe:
Diese Etappe der Hermannshöhen führt Sie auf dem breiter werdenden Kamm des südlichen Teutoburger Waldes bis zu seinem Ende und gleichzeitigem Übergang zum Eggegebirge, den Zwillingsgipfeln des Velmerstot. Am Fuße des Gebirksrückens erstreckt sich die weite Sand- und Heidelandschaft der Senne. Das Bergstädtchen Oerlinghausen zeigt in seinem archäologischen Freilichtmuseum das damalige Alltagsleben. Ein steiler Aufstieg auf den Tönsberg führt Sie zu weiteren Spuren historischer Besiedelung. Die moosbedeckten Ruinen der mittelalterlichen Verteidigungsanlage und Wallfahrtstätte strahlen heute noch eine magische Kraft aus. Auf der weiteren Wanderung kommen Wasserfans auf ihre Kosten. Die Rethlager Quellen mit ihrer starken Schüttung bei Hörste sind in ihrer 20 m tiefen Quellschlucht ausgesprochen beeindruckend. Ein weiterer Ort der Idylle ist das Naturschutzgebiet mit dem Donoper- und Krebsteich sowie dem nahe gelegenen „Hiddeser Bent“, dem einzigen noch lebenden Hangmoor im Teutoburger Wald. Dann folgt der Aufstieg zum geschichtsträchtigen Hermannsdenkmal – dem Wahrzeichen der Hermannshöhen und des Teutoburger Waldes.
8. Etappe:
Beginn der Etappe ist am Hermannsdenkmal bei Detmold, Der Höhepunkt dieser Etappe sind die erhabenen Externsteine, das bedeutendste Natur- und Kulturdenkmal des Teutoburger Waldes. Um die fünf senkrecht aufragenden Steine ranken sich Mythen und Sagen. Schwindelfreie können die Felsen besteigen und werden mit einem fantastischen Panoramablick belohnt. Ein Zugangsweg führt Sie in den historischen Stadtkern von Horn und den Kurpark von Bad Meinberg. An den Externsteinen beginnt der Eggeweg, der bis zum Ende der Etappe mit dem Hermannsweg überwiegend parallel verläuft. Vor dem Anstieg auf den lippischen Velmerstot passieren Sie das romantische Silberbachtal, an dessen Anfang der Gasthof Silbermühle liegt. Als Höhe- und Höhenpunkt erreichen Sie schließlich den kargen Lippischen Velmerstot (441 m ü. NN) mit seiner zerklüfteten Felsenlandschaft. Hier endet der Hermannsweg.
Quelle: wanderkompass.de
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