Routes in Deutschland / Thüringen / Jena




Die Wanderung beginnt am Parkplatz in Richtung Osten, dann geht es hinauf zur Kernberghorizontalen. Der Weg ist mit einem blauen Punkt markiert. Oben angekommen folgen wir dem Horizontalweg nach links in Richtung Fuchsturm. Nach ca. 1,5 km stößt man auf eine Asphaltstraße, an der linker Hand ein Parkplatz angelegt ist. Dieser Straße folgen wir und kommen nach knapp 2 km am höchsten Punkt des Berges heraus.

Kurz vor dem bereits sichtbaren Bergfried, dem Fuchsturm, kann man sich rechts oben auf dem Bergplateau die dort aufgestellten 32 Steinmale aus allen Gegenden Thüringens ansehen. Sie geben dem Betrachter einen anschaulichen Überblick über die in Thüringen anstehenden Gesteine.

Auch finden sich ganz in der Nähe Überreste der alten Burg Greifberg. Der Hausberg trug einst zwei weitere Burgen, die Burg Windberg und Kirchberg (eine Kaiserpfalz). Am Fuchsturm hat man die Möglichkeit in der Gaststätte einzukehren und sich zu stärken. Nach dieser erholsamen Rast folgen wir weiter dem Weg mit dem blauen Punkt. Sobald man aus dem Wald heraus tritt, ist man an der Wilhelmshöhe angekommen. Dort befindet sich eine Gaststätte mit Rundblick auf die Stadt. Weiter bergab kommt man direkt zum Zentrum Jenas.



Teufelslöcher, Kernberge, Pennickental

Mit der Straßenbahn fahren wir vom Zentrum aus in Richtung "Lobeda" und steigen an der Haltestelle "Jenertal" aus. Dort überqueren wir die Bundesstraße und folgen der Straße geradeaus, bis wir nach ca. 200 m auf die "Wöllnitzer Straße" stoßen. Hier gehen wir nach rechts bis wir links einen eigenartig geformten Fels erblicken. Wir befinden uns an den sogenannten "Teufelslöchern" (foramen diaboli). Es handelt sich dabei um eine geologische Besonderheit im Gebiet um Jena. Die Teufelslöcher sind in fossilfreien Gipsen entstandene Höhlen über dem sogenannten Chirotheriensandstein. An der Schichtgrenze von Relikten des Rötsteinsalzes einer  Gips-/ Mergel- Wechsellagerung befindet sich der der Austritt einer Quelle von kalkreichem Wasser. Geologisch näher betrachtet liegt bei den Teufelslöchern im Untergrund der Chirotheriensandstein, darüber Gipsbänke gefolgt von Fasergips und Ton sowie Relikte des ehemals 60 bis 80 m mächtigen Rötsteinsalzes. Die durch die Auslaugung entstandene Faltung der 20 bis 40 m mächtigen fossilfreien Gipse erregt sehr schnell die Bewunderung des Betrachters.

Gleich hinter den Teufelslöchern führt ein Weg, der mit einem Wandersymbol mit grünem Balken markiert ist,  steil bergan bis wir auf die Kernbergstraße stoßen. Dieser Straße folgen wir nach rechts bis sie in einen Waldweg übergeht und laufen weiter hinauf in die Kernberge, bis wir zu einem Wegweiser gelangen. Hier halten wir uns rechts und kommen an einem ersten herrlichen Ausblick heraus. Kurz vor dem Ausblick beschreibt der Weg eine Spitzkehre, diesem Weg folgen wir nach oben zur Mittleren Kernberghorizontalen. An diesem Ausblick befindet sich eine Metallplatte mit eingetragenen Richtungsangaben. Gleich dahinter ist eine Tafel aufgestellt, die über die Fauna und Flora der Kernberge Auskunft gibt.

Dem Horizontalweg (mit rotem Balken gekennzeichnet), der immer im gleichen Niveau den Einkerbungen und Vorsprüngen der Kernbergabhänge folgt, gehen wir nach rechts in Richtung Fürstenbrunnen. Wir kommen vorbei an der sog. "Studentenrutsche". Hier sind sind die Terebratelbänke um 2 m gegeneinander versetzt. Die Terebratulazone wird  benannt nach einem markanten Fossil, das in den beiden Terebratelbänken gesteinsbildend angereichert auftritt. Die Studentenrutsche erhielt ihren Namen wahrscheinlich nach den hier in früherer Zeit stattgefundenen studentischen Mutproben  - dem Hinabrutschen in der Senke. Kurz nach der Studentenrutsche erscheint auch zum ersten mal das Wandersymbol mit dem blauen Punkt, welches den Thüringenwanderweg markiert. Vorbei an offenen Kalkformationen kommen wir zur "Diebeskrippe" - einem Bergrutsch -, passieren den Fränkelsgrund und kommen schließlich über den Spiegelsgrund zum Fürstenbrunnen.
Dieser Brunnen faßt eine Schichtquelle an der Grenze des Buntsandsteins zum Muschelkalk. Das kalkhaltige Quellwasser schuf die mächtigen Kalktuff-Ablagerungen im Pennickental. Darin findet man auch fossile Formen von Pflanzenresten aus der Bildungszeit, insbesondere Blätter und Früchte von Rotbuche, Ulme, Pappel, Erle, Weide, Birke, Hasel, Eiche, Linde, Esche, Ahorn, Nadeln und Zapfen von Kiefern, Schilf- und Schachtelhalmteile. Grabungen im Kalktuff sind unter Strafe verboten, das Gebiet steht unter Naturschutz.

Für den Rückweg bestehen ab hier zweierlei Möglichkeiten.

Entweder man folgt dem Weg nach rechts talabwärts ins Pennickental hinein und hat auf dem Weg nach Wöllnitz die Möglichkeit der Einkehr um schließlich zur Bushaltestelle in Wöllnitz (Ziel 2) zu gelangen, oder aber man wählt den Weg nach links hinauf in Richtung Steinkreuz / Fuchsturm.

Letzterer Weg führt durch herrliche Buchenwälder bis zum Steinkreuz, an dem sich auch ein großer Parkplatz befindet.  Die Wanderung kann auch von diesem Parkplatz aus begonnen werden. Man erreicht diesen über Ziegenhain.

Am Steinkreuz vorbei laufen wir ein Stück die Asphaltstraße hinunter, um diese bald wieder links in den Wald hinein zu verlassen. Wir folgen wieder dem Wandersymbol mit rotem Balken und befinden uns gleich wieder auf der Mittleren Horizontalen. Der Weg führt auf der Nordseite des Hummelsberges entlang, im Sommer genießen wir den Schatten, im Winter die herrlichen Ausblicke durch die vom Laub befreiten Buchen hinüber zum Hausberg mit dem Fuchsturm und auf Ziegenhain mit der sehr schönen Kirche. Von Wegen, die rechts hinunter ins Tal führen, lassen wir uns nicht beirren und folgen immer dem horizontalen Weg bis kurz nach einer Talkehle ein Weg mit dem roten und blauen "K" als Wandersymbol hinunter führt. Dieser Weg führt uns direkt zum ersten Ausblick unserer Wanderung und weiter ins Tal hinunter zur Kernbergstraße. Den Trüperweg  gehen wir wieder hinunter zu den Teufelslöchern und zurück zum Ausgangspunkt.



Die Wanderung beginnt an der Bushaltestelle in Wöllnitz. Über eine hölzerne Hängebrücke überquert man die Bundestrasse und läuft in den Ort Wöllnitz hinein.

Ein Wanderschild mit einem grünen Streifen zeigt uns den Weg hinauf zum Horizontalweg am Johannisberg. Zunächst läuft man ca. 500 m auf einer Asphaltstrasse in Richtung Fürstenbrunnen, dann biegt man nach rechts ab und steigt hinauf zur Horizontalen.

Bei der ersten Weggabelung halten wir uns rechts und folgen dem Wanderweg mit dem roten Streifen. Diesen Horizontalweg laufen wir immer auf etwa gleicher Höhe bis wir zur Lobdeburg gelangen, deren einstige Besitzer den Grundstein für die Stadt Jena legten.

Zu sehen ist der Rest der 1166 erstmals urkundlich erwähnten mittelalterlichen Burg. Unterhalb der Burgruine führt ein Weg hinab zum Ortsteil Lobeda, nach Alt-Lobeda.

Durch Alt-Lobeda hindurch vorbei an der Kirche kommen wir zu einer Fußgängerbrücke über die wir die Straßenbahnhaltestelle erreichen. Mit der Straßenbahn sind wir sehr schnell wieder im Zentrum Jenas.



Orchideen im Leutratal

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof Göschwitz.

Vom Bahnhof aus laufen wir in Richtung Süden und folgen der parallel zu den Schienen verlaufenden Strasse. An der Bundesstrasse angekommen überqueren wir diese und kommen an der Göschwitzer Kirche vorbei. Nun folgen wir dem Wanderhinweisschild mit dem gelben Streifen, welches uns in Richtung Süden nach Leutra, einem kleinen Ort unmittelbar an der Autobahn A4, führt.

Im Ort befindet sich das Büro des Naturschutzbundes, in dem Sie viele nützliche Informationen zur Natur und Umwelt rings um Jena erhalten. Auch Spezialliteratur zu den im Leutratal heimischen Orchideen ist hier erhältlich. Der Verein bietet geführte Orchideenwanderungen mit fachkundiger Erläuterung der Orchideen an. Die Termine werden in der örtlichen Presse rechtzeitig bekannt gegeben.

Von Leutra aus gehen wir weiter in westlicher Richtung und halten uns nach ca. 500 m rechts, überqueren die Leutra und unterqueren die Autobahn. Nun geht es steil bergan in Richtung Oßmaritz.

Oben angekommen halten wir uns rechts und laufen am Plateaurand entlang in Richtung Göschwitz. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Hinweisschilder, die über die Fauna und Flora des Leutratales Auskunft geben. Der aufmerksame Wanderer wird im Frühjahr viele Orchideen bestaunen können.

Ein Hinweis sei noch an Menschen gerichtet, die glauben, unbedingt eine solche Orchidee mit nach Hause in den heimischen Garten  nehmen zu müssen.

Die Orchidee wird in ihrem Garten mit Sicherheit eingehen, weil diese hochsensible Pflanze an ganz bestimmte Bodenverhältnisse und dort lebende Wurzelpilze gebunden ist, mit denen die Orchidee in Symbiose lebt. Diese Wurzelpilze wird die Orchidee in ihrem Garten nicht vorfinden. Deshalb seien Sie bitte vernünftig und lassen die Orchidee dort stehen, wo sie diese günstigen Bedingungen für ihr Wachstum vorfindet.



Link zu 2011: 26. "Horizontale - Rund um Jena"

100km Wanderung 2011

siehe:

http://www.wandermap.net/route/516807

27. "Horizontale - Rund um Jena"

100km Wanderung in 2012

http://www.horizontale-jena.de/

  • 2012
  • Langstreckenwanderung 100 km
  • 2012 mit dem Uhrzeiger (clockwise)


Verpflegungsstellen:
in Arbeit ab 2012

Allen Teilnehmern Viel Erfolg.

Ich danke den Veranstaltern für die jahrelange, ehrenamtliche Tätigkeit.

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg.



25. "Horizontale - Rund um Jena"

http://www.horizontale-jena.de/

  • 28. und 29.05.2010
  • Langstreckenwanderung 100 km
  • 2010 in Uhrzeigersinn (clockwise)


Verpflegungsstellen:
http://www.horizontale-jena.de/seiten/2010/vst100.pdf

Allen Teilnehmern Viel Erfolg.

Ich danke den Veranstaltern für die jahrelange, ehrenamtliche Tätigkeit.

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg.



26. "Horizontale - Rund um Jena" 2011

http://www.horizontale-jena.de/

  • 27. und 28.05.2011
  • Langstreckenwanderung 100 km
  • 2011 gegen den Uhrzeiger (anticlockwise)
  • Anmeldung ab 01.03.2011

Verpflegungsstellen:

http://www.horizontale-jena.de/seiten/2011/vst100.htm


Allen Teilnehmern Viel Erfolg.

Ich danke den Veranstaltern für die jahrelange, ehrenamtliche Tätigkeit.

Ich wünsche euch viel Erfolg.



Anfahrt:

Auto am Seidelparkplatz parken oder Straßenbahnhaltestelle Jenertal (Linien 1, 4, 5) oder Bushaltestelle Jenertal (Linie 41)

Dauer: ca. 2h bis zur Gaststätte, danach 20 min zurück zum Auto.

alternativer Start: Penickental, weiß-rot-weiße Markierung in die Kernberge hinauf, danach in Ziegenhainer tal, ca. 1h länger. Rückweg zum Auto ist länger, ggf. mit Bus Linie 41 Jenartal bis Wöllnitz abkürzen (Sonntag: 14:39, 15:32, 16:32, 17:34, 18:37)

Start: Seidelparkplatz

hinauf zur mittleren (?) Horizontale

wieß-rot-weißer Wandermarkierung folgen

den Höhenweg ins Ziegenhainer Tal hinter.

häufig mit Blick ins Tal und auf Fuchsturm

einen großen Bogen schlagen

am Steinkreuz vorbei (ca. östlichster Punkt der Wanderung)

immer noch weiß-rot-weiße Markierung

zum Fuchsturm laufen

am Fuchsturm vorbei an der rechten Seite des Bergkamms entlang

Hier bin ich nicht ganz sicher, ob Gaststätte Wilhelmshöhe ausgeschildert ist, bzw. welche Wandermarkierung man folgen muß (weiß-rot-weiß würde Richtung Jenaprießnitz, Wogau und zum Jenzig führen).

Gaststätte Wilhelmshöhe:

Ziegenhainer Oberweg 66
07749 Jena

nach dem Mittagessen 15-20 Minuten zurück zum Auto am Seidelparkplatz




Schlauer UX erster Teil



Pennickental, Untere Horizontale, Teufelslöcher



Am 9.Oktober 2010 trafen sich 8 Mitglieder der Palm User Group (PUG) Jena-Thüringen und 4 Angehörige zur 1. gemeinsamen GPS-Herbstwanderung. Bei bestem Wetter und guter Stimmung lernten wir die schöne Umgebung Jena's kennen und loggten nebenbei noch 3 Geocaches! Zum Abschluß stärkten wir uns in der "Schönen Aussicht" bei gutem Essen. Einhellige Meinung: Nächstes Jahr wieder!!



5K - not much else to say



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