Routes in Deutschland / Bayern / Fischbachau
Bei dieser Route wurde am Spitzingsattel die Aufgezeichnung begonnen. Als Gipfel wurde der Jägerkamp erstiegen und unsere Haupteinkehr war die Schönfeldalm (DAV-Hütte). Unser Abstieg erfolgte unter der Seilbahn - verlief weiter um den Spitzingsee zu unserem Standquartier, dem E.ON- Gästehaus.
Die Darstellung wird in OSM vorteilhaft gestaltet.
Rodelstrecke von der Firstalm an den Spitzingsee
Auf der Firstalm kann man Holzschlitten ausleihen und die Strecke hochlaufen und runterrodeln. Ebenfalls kann man auf der Firstalm prima übernachten.
Es geht los am Parkplatz in Birkenstein.
Im Winter ist die Wanderung einfach toll! Nicht so viele Leute. Normalerweise schafft man es im Winter auch bis auf den Gipfel, ausser es ist sehr viel Schnee. Die Kesselalm ist immer bewirtschaftet, die Hubertushütte nicht immer.
Von der Kesselalm aus kann man auch mit dem Schlitten abfahren.
Nette Rundwanderung ca. 4h mit zwei Gipfeln im Abstand von 15min. Drei Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Vom Breitenstein sieht man bei schönem Wetter bis nach München und natürlich auch zum Wendelstein rüber. Der Chiemsee und die Abzweigung ins Inntall sind ebenso gut zu sehen. Vom Breitenstein 15min bergab nach der Hütten kann man von der Wanderung zum Wendelstein rüber abzweigen.
Parkmöglichkeiten bestehen am Ausgangspunkt. Anfang und Ende sind gleich. Ab der Verweigung fast ausschließlich Wanderpfade, d.h. nicht befahrbar.
Ab Mai haben die Hütten offiziel offen. Ende April lag teilweise noch Schnee, aber ohne Probleme mit Stöcken zu laufen.
Start: Bergstation der Taubensteinbahn (mit kurzem Abstecher zum Taubensteingipfel)
Ende: Busstaition am großen Parkplatz in Spitzingsee (Hotel war in Schliersee, von dort mit Bus hin und zurück).
Ich bin diese Wanderung Mitte Mai 09 gegangen. Die Orientierung war wegen der z.T. noch erheblichen Schneeflächen nicht einfach. Dies galt insbesodere für den Abstieg nach dem Rotwandgrad. Der Weg ab hier ist auf den Karten nicht ersichtlich, aber durchweg gut ausgeschildert.
Beeindruckend der Soinsee, der im Mai zur Häfte noch zugefroren war (bei Außentemperaturen um die 15 Grad). Faszinierend die Bachtäler und Wasserfälle.
Im Mai sind die Hütten auf dem Weg noch nicht bewirtschaftet. Achtung: Blecksteinhaus hat am Mittwoch Ruhetag!
Diese GPS-genaue Route ist eine leichte, aber auch anstrengende Streckenwanderung, die sehr schöne Eindrücke bei mir hinterlassen hat. Die Tour beginnt am Spitzingsee, die Anreise kann bequem mit ÖPNV erfolgen. Wer Lust hat, lässt den Bus stehen und wandert etwa 5 km über den Stockeralmweg W14 vom Bahnhof Fischhausen-Neuhaus durch das Josefstal nach Spitzingsee.
Die Route beginnt an der Kirche und führt ein Stück entlang der asphaltierten Straße nach Valepp, an der Albert-Link-Hütte gehts rechts ab vorbei an Almen und dann nach Süden über die Wege K24 und W22 am Blecksteinhaus vorbei, leicht abwärts bis zur Bushaltestelle "Waitzinger Alm".
Dort überqueren wir die Rote Valepp und biegen ab in den Pfanngraben auf den Wanderweg 646, der uns entlang des Bachs mit seinen Schluchten und kleinen Wasserfällen stetig leicht nach oben führt. Ab KM 7 etwa nimmt die Steigung drastisch zu und fordert einige Kondition auf dem Weg über die Kümpflalm zum Rotwandhaus.
Der Gipfel ist von dort sehr schnell und einfach erreicht, nur auf den letzten paar Metern ist eine kleine Kletterstelle zu überwinden. Man bekommt eine geniale Aussicht auf die umliegenden Gipfel und in die Ferne, z. B. bis zur Zugspitze geboten.
Das Rotwandhaus lädt mit einer großen Auswahl an leckeren Gerichten zu Einkehr ein, bevor es wieder weiter geht.
Der weitere Weg B4 führt erst steil zur Großtiefenthalalm hinab, von dort führt ein gut begehbarer Wirtschaftsweg 645 am idyllischen Soinsee vorbei stetig nach unten in Richtung Osterhofen. Am Bahnhof findet sich ein Kneipp-Bad, das nach der langen Wanderung die Füße entspannt.
Lange Wanderung über 3 Almen.
Nach dem Aufstieg zur Unteren und oberen Firstalm auf einem Teerweg gehts rund um den Berg Krettenburg und ein kurzes Stück auf einem sehr verschlungen Pfad Richtung Bodenschneid, (Achtung: dieser Weg ist relativ feucht und rutschig)
Hier kann man auch noch einen Abstecher auf die Bodenschneid machen. Dann gehts zum Bodenschneid-Hs. und weiter einen gut ausgebauten Wanderweg lang in einer großen Kehrschleife zur unteren Freudenreichalm.
Dahinter kommt noch ein steiler Anstieg über ein Stück Wald und Wiese wieder herauf zur Firstalm und wieder zurück zum Ausgangspunkt
Diese schöne Tour in den Bergen um Schliersee führt aus der etwas weniger frequentierten nördlichen Richtung von Fischbachau über den Jägerkamp und die Aiplspitz nach Geitau. Die An- und Abreise kann problemlos stündlich mit dem ÖPNV erfolgen. Eine Einkehrmöglichkeit bieten nur Start- und Zielort, bzw. im Gipfelbereich einige Almen und Hütten, die jedoch nur mit deutlichem Umweg zu erreichen sind.
Der Weg über die Aiplspitz, vor allem am Nordgrat entlang, erfordert generell alpine Erfahrung, sehr gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit - man sollte die entsprechende Beschilderung wirklich ernst nehmen. Der Jägerkamp ist dagegen sehr einfach erreichbar und von dort aus kann man die Route auch sehr schön in Richtung Spitzingsee abwandeln.
Ab dem Bahnhof Fischbachau gehen wir ein Stück die Gleise entlang zurück bis zum Bahnübergang und folgen der Landstraße nach Aurach. Dort überqueren wir die Bundesstraße 307 und finden schon die ersten Markierungen für den Wanderweg B8, später auch 641. Bis zu etwa 1000 HM folgen wir einem gut begehbaren Forstweg durchs Aurachtal, überqueren den Bach, danach wird der Weg zu einem natürlichen Pfad, der weiter mäßig, aber stetig steil nach oben führt. Erst nach der Benzingalm wird es steiler und anstrengender und kurz vor dem Gipfel etwas steinig. Oben angekommen hat man eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge und hinab zum Schliersee.
Nach einer Rast geht es erst unterhalb der Benzingspitze in südöstlicher Richtung (Weg SB2) etwas bergab ab bis zur Beschilderung, die den Weg zur Aiplspitz markiert (Weg 643). Dieser führt über eine leichte Anhöhe, danach entlang des Tanzecks bis kurz vor den Gipfel. Im letzten Teil des Wegs vor dem Gipfel sind ein paar leichte Kletterkünste gefordert, die schwierigsten Passagen haben zur Hilfe eine Seilsicherung. Die Aiplspitz bietet einen wunderbaren Blick über den Großen Traithen zum Kaisergebirge und man bekommt einen ganz anderen Blickwinkel auf die umliegenden Berge, den der Jägerkamp nicht bietet.
Der folgende Abstieg nach Norden ist sehr steil und steinig und fordert einem einige Fähigkeiten ab, man ist da auch ziemlich alleine unterwegs. Ab der Beschilderung, auf die man nach ca. 30 Minuten trifft, wird es wieder einfacher. Der Weg B5 führt dann recht zügig zum Teil über Geröll zur Geitauer-Alm hinab, von dort über einen gut begehbaren Wirtschaftsweg nach Geitau.
Aufstieg zum Jägerkamp: ca. 2,5 Std.
Übergang zur Aiplspitz: ca. 1 Std.
Abstieg nach Geitau: ca. 2 Std.
GPS: Garmin Oregon 300
Karte: KOMPASS 008, "Bayrischzell",
ISBN 978-3-85491-352-8
Eine schöne, aussichtsreiche und spannende Tour vom Spitzingsattel ausgehend auf Jägerkamp und Aiplspitz und wieder hinunter nach Gaitau. An- und Abfahrt mit öffentrlichen Verkehrstmitteln (BOB/Bus). Daher auch diese Richtung, damit man nicht auf den letzten Bus vom Spitzingsattel angewiesen ist.
Am Spitzingsattel hinter dem Parkplkatz zunächst recht steil hinauf zum Wald, dort über ebenen aber sehr steinigen Weg. Unterhalb der Wilden Fräulein (...) sanft ansteigend über Wiesen bis zu den Schönfeld-Almen. An den oberen vorbei zum Sattel unterhalb der Schnittlauchmoosalm und links zum Abstecher auf den Jägerkamp abbiegen. Dort schöne Aussicht (und Brotzeit...). Zurück zum Sattel, links halten und am Tanzeck auf den Grat zum Aiplspitz abbiegen. Hier wird es deutlich schwieriger, der Gebrauch der Hände lässt sich kaum umgehen (Seilsicherungen vorhanden). Oben auf dem Aiplspitz wiederum schöne Aussicht - bei Fön bis weit in die Alpen hinein. Jetzt auf der Nordseite des Gipfels zwischen Geröll den Einstieg für den Abstieg suchen (Nach Osten führt ein einfacherer Weg hinunter). Diesem bis zur Wegkreuzung folgen. Dafür ist leichte Kletterei vonnöten. Sicherungen sind dort aber nicht angebracht. Bevor der Grat wieder ansteigt (und später als man es erwartet) teilt sich der Weg: Links durchs Aurach-Tal nach Aurach, rechts zur Geitau-Alp und weiter nach Geitau. Wir folgen dem Weg nach Geitau durch ´Geröllfelder und ab der Amp auf einer Forststraße nach Geitau bis zur Bahnstation.
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