Routes in Österreich / Steiermark / Schladming
Von der Ignaz-Mattis-Hütte zurück zur Giglachseehütte. Abstieg auf etwa 1.600m zur Ursprungalm. Danach folgen etwa 500 Höhenmeter hinauf zum Brotrinnl und dann ein etwas brutaler, schottriger und ziemlich steiler Abstieg über etwa 200 Höhenmeter zum Oberseehütte. Danach Richtung Seekarscharte zurück nach Obertauern.
Die teilweise etwas anspruchsvolle Tour führt von der Ursprungalm (Mautpflichtige Schotterstraße) über den Kranz oder Kamm auf die steirische Kalkspitze (2459m). Dieser Weg ist teilweise sehr ausgesetzt und erfordert Trittfestigkeit. Der Abstieg führt über den Normalweg hinunter zu den Giglachseen und zurück zur Ursprungalm.
Diese Tour ist wohl die schönste Tour in den Schladminger Tauern.
Vom Parkplatz Riesachfall führt der Weg zur Gollinghütte. Von dort über den Bach und rund 1000hm bis zum Greifenberg. Von dort hat man einen traumhaften Blick über den Klafferkessel, mit seinen zahlreichen Seen. Beim Abstieg durchquert man den Kessel und der Weg führt an den Seen vorbei. Bei der unteren Klafferscharte empfielt es sich nochmal einen Blick nach hinten zu werfen bevor es den restlichen Abstieg zur Preintalerhütte und zurück zum Parkplatz zu meistern gilt.
Das lange und schön gegliederte Preuneggtal ist durch eine Mautstrasse erschlossen, der Wanderbus fährt mehrmals täglich. Von der Ursprungalm wandert man auf gutem Almweg in einer knappen Stunde bis zu den Giglach Seen. Der von beeindruckenden Gipfeln eingerahmte Kesse mit den beiden, nur durch einen schmale Landbrücke getrennten Giglachseen, sind es wert, umwandert zu werden.
Gehzeit: ca. 3 Stunden mit der Umwanderung der Seen
Ab der Ursprungalm wandert man in ca. 1h zur Giglach See Hütte. Beim Znach Sattel nimmt man den rechten Weg Nr. 702. Nun folgt ein steilerer Anstieg hinauf auf einen ausgeprägten Rücken und dann eine flache, abwechslungsreiche Passage bis zur Akarscharte 2.315m. In dieser Einsattelung zweigt der Anstieg zur "Steirischen" nach rechts ab, links gehts es zur "Lungauer" Kalkspitze.
Gehzeit ca. 5-6 Stunden
Vom Parkplatz beim Eschachboden/Obertal hält man sich rechts, geht über die brücke und entscheidet sich dann für den steileren Waldsteig oder den längeren, dafür aber weniger steilen Forstweg. Der Anstieg zum See führt meist durch Wald, gewährt aber immer wieder Ausblicke auf die gegenüberliegenden Steilhänge.
Gehzeit zum See ca. 1-1,5h
Vom Parkplatz Eschachboden hält man sich in Richtung Eiblalm und folgt dem Weg Nr. 744. Zunächst geht es meist im Wald am Bach entlang ziemlich steil bergauf, ab der Neualm wird es gemütlicher, der Wald bleibt zurück und der Steig führt nun durch eine freie Almlandschaft zu einem imposanten Talschluss. Dort liegt auf einer Anhöhe die gemütliche Keinprecht Hütte am Fuße der dunklen, steil aufragenden Zinkwand.
Gehzeit ca. 2h bis zur Hütte
Bei der Holdalm, beginnt der traditionsreiche Knappenweg. Zunächst führt der Forstweg im Wald durch das Giglachtal bergauf bis zur Lackneralm und weiter bis zum Knappenkreuz. Ein schöner Tiefblick zum einsamen Landauer See verlockt zur Rast. Nach einer weiteren Steigung wird es langsam etwas flacher, der Weg führt nun wieder am gischtenden Giglach entlang in das weite und landschaftlich reizvolle Giglachkar. Von der Ignaz-Mattis Hütte führt der Weg Nr. 776 zurück bis zum Wegkreuz bei der Giglachalm. Dort folgt man nun dem Weg Nr. 775 zum Murspitzsattel und weiter zum Duisitzkarsee.
Gehzeit ca. 6 Stunden
Bei der Holdalm, beginnt der traditionsreiche Knappenweg. Zunächst führt der Forstweg im Wald durch das Giglachtal bergauf bis zur Lackneralm und weiter bis zum Knappenkreuz. Ein schöner Tiefblick zum einsamen Landauer See verlockt zur Rast. Nach einer weiteren Steigung wird es langsam etwas flacher, der Weg führt nun wieder am gischtenden Giglach entlang in das weite und landschaftlich reizvolle Giglachkar. Von der Ignaz-Mattis Hütte führt der Weg Nr. 771 vor bei an der Giglach See Hütte zur Ursprunalm.
Gehzeit ca. 4,5 Stunden
Vom Ausgangspunkt bei GH Riesachfall führt der Weg links in ca. 5 Minuten zum 1. Aussichtspunkt auf die "Wilden Wasser". Wenn auch steil, so ist der Anstieg entlang des Wasserfalles doch so attraktiv, dass man nicht den bequemen Forstweg wählen sollte. Beim Anstieg durch die "Höll" erreichen sie die 45m lange Hängebrücke. Oben am See angekommen führt der Weg entlang des Ufers. Nun folgt noch ein mäßig steiler Anstieg entlang des wild rauschenden Baches zur Preintaler Hütte.
Gehzeit ca. 4-5 Stunden
Ruhig und eben beginnt diese Wanderung. Man lässt den Wasserfall links liegen und folgt dem ruhigen Steinriesen Bach. Über eine Steilstufe mit Blockgestein erreicht man den schönen Labererboden. Alm, Bach und die hohen Berghänge schaffen eine eigenwillige Atmosphäre. An der Waldgrenze beginnt dann der alpine Steig, der in kurzer Zeit zur neu renovierten Golling Hütte führt.
Gehzeit ca. 3,5-4h hin und retour
Start der Tour beim GH Riesachfall zur Golling Hütte. Unmittelbar nach der Hütte wendet man sich nach links, quert den Bach und folgt dem Weg Nr. 702 zum Greifenberg 2.618m. Vom Greifenberg aus hat man eine traumhafte Aussicht auf de Hochgolling und über die Klafferkessel. Vom Gipfel aus steigt man über eine kurze seilversicherte Passage hinunter zur Oberen Klafferscharte. Dort beginnt dann der eigentliche Genuss-Weg zwischen den Seen. Wer einen Übernachtung bei der Preintaler Hütte eingeplant hat kann diese Tour auf vielfältige Weise fortsetzen: entweder über den Höhenweg Planai, oder über die Neualmscharte zum Bodensee. Unser Weg Nr. 777 führt gut 2h über den Riesachsee zurück zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: 9-10h
Hoch über dem Ennstal und kurz unterhalb des Planaigipfels führt der schöne und beinahe ebene Panorama-Rundweg um den Gipfel. Der Gipfelansteig zweigt beim Wegkreuz in der Nähe der Bergstation des Mitterhauser Liftes ab und führt am Waldrand über den Höhenrücken zum Krahbergsattel. Am Weg Nr. 779 geht es in steilen Serpentinen bis hinauf zum großen Steinmandl und geradeaus weiter zum Gipfel.
Gehzeit ca. 1,5h Aufstieg
Dieser schöner Höhenweg beginnt schon auf 1.828 m SH und führt zunächst über den Planai Rundweg zum Krahbergsattel und von dort hinauf bis zum großen Steinmandl. Dort zweigt der Höhenweg vom Gipfelanstieg zum Krahbergzinken ab und führt nun als wirklich schmaler Steig durch die steile Südwestflanke des Krahbergzinknes bis zum gelsigen Verbindungsgrat zum Seerieszinken. Dann geht es im steten Auf und Ab bei relativ wenig Höhenunterschied immer knapp unterhalb des Gratverlaufs von Seerieszinken, Rauhenberg und Rabenköpfl weiter. Weiter geht es durch das Kar unterhalb des Pulverturms bis zur Neualm, wo der steile Steig, vom Riesachsee komment, einmündet. Wenig später erreicht man den Höfersteig Nr. 782, der, von er Neualmscharte komment nun bergab bis zur Preintaler-Hütte führt.
Von der Ursprungalm auf breitem Weg zu den Giglachseen und am linken Ufer zur Ignaz Mattis Hütte. Hier beginnt der Aufstieg zum Brettersee, der allderdings steil aber sehr reizvoll ist, weil auf diesem Höhenweg das gesamte Giglachkar überblickt wird. Der Steig entlang der Seen am Fuße der Kampspitze birgt noch manch überraschende Aussichten, man sollte sich Zeit nehmen für diese Etappe. Hochalpin sind die kurzen Abstecher über die Gipfel des Schiedeck und Hochfeld, wobei keine allzu großen Höhenunterschiede zu überwinden sind. Beim Wegkreuz Hochfeld sollte man die Abzweigung zur Neudeck Alm nicht verpassen! Ab der Neudeck Alm wandert man teils über Almwiesen, dann wieder durch urwaldartige Wälder, stets leicht bergab, zurück zur Ursprungalm.
Gehzeit ca: 5-6 Stunden

